Hassobjekt GEZ

08.12.2009

Gerade bricht wieder eine Hasswelle über die GEZ herein, weil sie die „Rund­funk­gebühren für PC auf die Fernseh­gebühren anheben will“. Hier liegt ein großes Missverständnis vor!

Nicht die GEZ will das. Das wollen die Politiker, die über den Rundfunk­gebühren­staats­vertrag entscheiden.

In letzter Konsequenz sind das die Minister­präsidenten der Länder, die diesen Vertrag ver­ab­schie­den. Also die Leute, die bei den Wahlen die meisten Stim­men bekom­men haben. Nicht die GEZ kann etwas am Ge­bühr­en­­wahn­­­sinn ändern, Sie müssen den Po­li­ti­kern ans Schien­bein treten, die an­geb­lich in unserem Namen Ent­schei­dungen treffen. Also den Wahl­gewin­nern in Ihrem Bun­des­land.

Dabei spielt die poli­tische Farbe keine Rolle. Bei der Frage, wie man sich viele Mikrofone vor dem Gesicht sichert, sind sich die Par­tei­en alle einig: Ein mit üppig Geld aus­gestat­tetes öffent­lich-recht­liches Fernsehen, ide­al­er­­wei­se mit will­fährigen Jour­nalisten. Was man mit den anderen macht, hat Koch gerade gezeigt.

Zurück



©2006-2012 RFGZ / Norbert Simon | Impressum | Letzte Aktualisierung: 22.12.2012